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graue Küchenfronten inklusive zweier Waschmaschinen und eingeräumter Kleider

Tipps zur Planung

Während die Kammer früher hauptsächlich funktional sein sollte, wird heute immer mehr Wert auf Ausstattung und Anordnung gelegt. Eine Speisekammer einzurichten ist gar nicht so leicht, wie man denkt. Oft merkt man dies aber erst, nachdem der Raum schon eingerichtet ist. Entweder reicht der Stauraum nicht aus, der Raum ist nicht hell genug oder die Tür ist im Weg – wir geben Ihnen Tipps zur Planung.

1. Regalsysteme verschaffen den Überblick

Denken Sie in Ihrer Speisekammer bis unter die Decke und zurück, bis in jede Nische und hinter die Tür. Lassen Sie keinen Platz ungenutzt. Nehmen Sie einheitliche Regalsysteme und geben jedem Ding sein Fach. So behalten Sie nicht nur den Überblick, sondern können auch ganz einfach Ordnung halten.
Tipp: Planen Sie gleich eine kleine, zusammenklappbare Tretleiter mit ein, damit Sie auch an die obersten Regalbretter gut rankommen.

Lebensmittel unterschiedlich lagern?

Unbedingt! Verpackte Lebensmittel, Dosen und Milchtüten können Sie einfach ins Regal stellen. Obst und Gemüse hingegen lagern Sie besser in Lebensmittelkisten damit sie Luft bekommen und nicht anfangen zu schimmeln. Nutzen Sie schräge Einlegeböden in Ihrem Schranksystem, um Getränkekisten zu lagern, so kommen Sie an jede einzelne Kiste gut ran und müssen nicht erst umstapeln.

2. Bevorratung perfekt organisiert

Um eine größtmögliche Effizienz in Ihrer Speisekammer zu erreichen, nutzen Sie perfekt durchdachte Regal- und Schranksysteme, die speziell auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmt sind. Lassen Sie sich hier von den Aufbewahrungssystemen inspirieren. Wir beraten Sie auch gerne bezüglich der Einrichtung Ihrer Speisekammer. Und wenn der Raum groß genug ist, wird vielleicht aus der geplanten Speisekammer ein Hauswirtschaftsraum.

Katalogbild über Küchenutensilien gelegt

3. Die Beleuchtung muss hell genug sein!

Wählen Sie auf jeden Fall ausreichende Beleuchtung für Ihre Speisekammer. Am besten eine Spotleiste an der Decke, so können Sie jeden Winkel ausleuchten – schließlich wollen Sie auch sehen, was hinten im Regal steht!

4. Die Tür kann Platz sparen! Wie das?

Wenn Sie nur einen kleinen Raum zur Verfügung haben, ist jeder nutzbare Zentimeter wertvoll. Habe Sie eine Tür, die nach innen aufgeht, ist der Platz hinter der offenen Tür meist nur sehr schlecht zu nutzen - die Regale sind schmal und die Tür ist immer im Weg. Die Alternativen sind entweder eine Schiebetür oder eine nach außen schwingende Tür. 

5. Muss die Speisekammer kühl sein?

Früher war die Speisekammer meist im Keller angesiedelt, wo es schön kühl war, somit konnte man sich große Vorräte anlegen, die lange frisch blieben. Heutzutage übernimmt das meist der Supermarkt für uns. Man lagert nicht mehr in großen Mengen, sondern kauft öfter frisch ein. Die heutige Speisekammer befindet sich meist in der Wohnung, neben oder hinter der Küche. Möchten Sie also Lebensmittel lagern, die gekühlt werden müssen, sollten Sie über einen zweiten Kühlschrank in der Speisekammer nachdenken.

6. Benötigt die Speisekammer ein Fenster?

Im optimalen Fall nein! Wenn der Raum als Speisekammer vom Architekten im Grundriss mit eingeplant wird, hat sie meistens kein Fenster, da der Lichteinfall den Lebensmitteln nicht guttut. Wenn Ihre Speisekammer dennoch ein Fenster besitzt, dann verdunkeln Sie es durch Abkleben zum Beispiel.