Suchvorschläge

Wanted: junges, frisches Gemüse! Nach den Wintermonaten können wir es kaum mehr abwarten. Hier sind unsere Favoriten unter den frühlingsfrischen Kräutern und Gemüsen inklusive zwei Rezeptvorschlägen.
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Rhabarber


Erkennungsmerkmal: lange grüne oder rote Stangen

Bester Genuss-Zeitpunkt: April bis Juni

Komplizen: Er hat meist süße Freunde wie Vanillesauce, Eis, Kuchen und Beeren.

Perfekte Lagerung: In ein feuchtes Tuch einwickeln und maximal 5 Tage im Kühlschrank
lagern.

Wichtige Info: Auch wenn er meist süß zubereitet wird, ist Rhabarber eigentlich ein Gemüse. Und: Die roten Sorten schmecken süßer als die Grünen.


Frühlingszwiebeln


Erkennungsmerkmal: kleine weiße Knolle mit röhrenförmigen, dunkelgrünen langen Blättern.

Bester Genuss-Zeitpunkt: Mai bis Oktober

Komplizen: Zusammen mit Möhren oder Zucchini rocken sie Reis, Suppe oder
Gemüsepfanne.

Perfekte Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks maximal eine Woche lagern.

Wichtige Info: Auf keinen Fall zu heiß anbraten, sie verlieren dann ihr Aroma.
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Spitzkohl


Erkennungsmerkmal: unten runder nach oben hin spitzzulaufender Kohlkopf mit hellgrünen Blättern.

Bester Genuss-Zeitpunkt: Mai bis Juni

Komplizen: Man trifft ihn oft mit Kartoffeln, Pasta, Fleisch und Fisch.

Perfekte Lagerung: In ein feuchtes Tuch einwickeln und maximal 2 bis 3 Tage im Kühlschrank lagern.

Wichtige Info: Sein Spitzname „Zuckerhut“ kommt nicht von ungefähr: Die Blätter schmecken leicht süß und ein wenig nussig.


Kohlrabi


Erkennungsmerkmal: hellgrüne Knolle mit großen, dunkelgrünen Blättern

Bester Genuss-Zeitpunkt: Mai bis Oktober

Komplizen: Kartoffeln, Hackfleisch oder Zucchini sind gern gegessene Begleiter.

Perfekte Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks maximal eine Woche lagern – Blätter vorher abtrennen.

Wichtige Info: Grüne Blätter auf keinen Fall wegwerfen, sondern waschen, klein hacken und zum Beispiel über Gemüsepfannen oder Suppen streuen.
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Spinat

 
    Erkennungsmerkmal: mittelgroße, dunkelgrüne Blätter. 
   
 
    Bester Genuss-Zeitpunkt: März bis Mai, September bis November 
   
 
    Komplizen: Man trifft ihn oft mit Pasta, Fleisch, Kartoffeln, Knoblauch. 
   
 
    Perfekte Lagerung: In ein feuchtes Tuch einwickeln und maximal 2 Tage im Kühlschrank lagern. 
   
 
    Wichtige Info: Nicht von der Menge abschrecken lassen – Spinat fällt beim Kochen stark zusammen. 
   
 
 


Spargel


Erkennungsmerkmal: weiße oder grüne, schmale Stangen.

Bester Genuss-Zeitpunkt: April bis Juni

Komplizen: Der beste Freund ist die Sauce Hollandaise, mit Kartoffeln, Pasta oder Fleisch wird er ebenfalls oft gegessen.

Perfekte Lagerung: In ein feuchtes Tuch einwickeln und maximal 2 bis 3 Tage im Kühlschrank lagern.

Wichtige Info: Grüner Spargel muss nur an der Schnittstelle geschält werden, weißer Spargel komplett. Weißen Spargel unbedingt mit etwas Zitronensaft kochen, damit er sich nicht verfärbt.
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Rucola oder Rauke


Erkennungsmerkmal: längliche, gezackte Blätter in sattem Dunkelgrün.

Bester Genuss-Zeitpunkt: April bis September

Komplizen: Mit Parmesan ist er ein unschlagbares Duo, besonders wenn Tomaten dazukommen.

Perfekte Lagerung: In ein feuchtes Tuch einwickeln und maximal 3 bis 4 Tage im Kühlschrank lagern.

Wichtige Info: Rucola mit Walnussöl kombinieren, so wird das feine Nussaroma optimal unterstrichen.


Radieschen


Erkennungsmerkmal: kleine pink-rote Knollen mit grünen Blättern

Bester Genuss-Zeitpunkt: Mai bis Oktober

Komplizen: Sie sind der perfekte Begleiter von Blattsalaten.

Perfekte Lagerung: In ein feuchtes Tuch einwickeln und maximal 2 bis 3 Tage im Kühlschrank lagern – Blätter vorher abtrennen.

Wichtige Info: Weiche Radieschen werden durch ein kurzes, eiskaltes Wasserbad wieder schön knackig.
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Rezeptideen für Radieschen und Spinat


Radieschensuppe
Mal was anderes womit Sie Ihre Gäste überraschen können!

Zutaten

2 Schalotten

2 Bund Radieschen

3 EL Butter

1 EL Rohrzucker

50 ml Weißwein

700 ml Gemüsebrühe

Salz + Pfeffer

1 Limette

200 ml Sahne

0,5 Bund Dill

50 g Mandelblättchen
 
Zubereitung

Schalotten abziehen und würfeln, das Grün der Radieschen abschneiden, die Radieschen waschen und zwei Drittel vierteln. Das andere Drittel mit einem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden und abgedeckt kalt stellen. Die Radieschenblätter verlesen, 1 Handvoll Blätter waschen und hacken.
In einem tiefen Topf ein Drittel Butter erhitzen und die Schalotten und Radieschenviertel darin anschwitzen. Unter Rühren den Rohrzucker zufügen. Sobald das Gemüse karamellisiert ist, mit Weißwein ablöschen und kurze Zeit später die Gemüsebrühe angießen. Alles 10-15 Minuten kochen lassen, bis die Radieschen weich sind.

Suppe cremig-fein pürieren. Die Limette auspressen. Suppe mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Die Hälfte der Sahne zugeben und erneut pürieren. Suppe nochmals aufkochen lassen. Die restliche Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen. Dill waschen und grob hacken. Die Hälfte des Dills und der Radieschenblätter unter die Suppe rühren. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
Die geschlagene Sahne unter die Suppe ziehen und mit den Kräutern, Radieschenscheiben und Mandelblättchen bestreuen. Zusammen mit dem warmen Brot servieren.


Lachs auf Blattspinat


Ein simples Rezept für eine gesunde und schnelle Mahlzeit.

Zutaten für 4 Portionen

700 g Lachs

1 Zitrone

1 EL Butter

1 Prise Salz und Pfeffer

Zutaten für den Blattspinat

400 g Blattspinat

1 Zwiebel

1 Schuss Weißwein, trocken

3 Knoblauchzehen

1 EL Butter

1 Prise Salz, Pfeffer und Muskatnuss
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Zubereitung
Zuerst Knoblauch und Zwiebel schälen, fein schneiden und in einem Topf in etwas Butter anschwitzen lassen.
Anschließend den Blattspinat waschen, trocken schütteln, in den Topf zu den Zwiebel und dem Knoblauch geben und den Spinat zugedeckt zusammenfallen lassen - mit Salz, Pfeffer, Muskat und einem Schuss Weißwein abschmecken.
Die halbe Zitrone auspressen, die andere Hälfte gut abwaschen und in Scheiben schneiden. Die Lachsfilets abwaschen, trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit ein wenig Zitronensaft beträufeln. Nun den Lachs in einer Pfanne mit etwas Butter auf beiden Seiten für ca. zwei Minuten scharf anbraten.
Das Backrohr auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Auflaufform einfetten und den Blattspinat darin verteilen. Die angebratenen Fischfilets einlegen, mit Zitronenscheiben und etwas Blattspinat abdecken. Für ca. 10-15 Minuten im vorgeheizten Backofen garen lassen.
Auf den Tellern zuerst den Spinat, dann den Lachs darauf verteilen, mit ein paar Zitronenscheiben garnieren und servieren.